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Veranstaltungshinweise

„The Groove never stops“ ist das Motto des Münchner Gitarristen Peter Wölpl und des Frankfurter Schlagzeugers Oli Rubow beide gern gehörte Gastmusiker von Künstlern wie Klaus Lage  oder den Phantastischen Vier.
Als „Duo W“ ergänzen sie Schlagzeug und Gitarre mit zwei vernetzten Computern und gestalten musikalische Spannungsbögen von starker Dichte und Vielschichtigkeit. Aber selbiges bitte sehr entspannt. Bei (W) wird die Zeit gedehnt, es muss nicht alles immer schneller gehen, Entspannung und Entschleunigung werden groß geschrieben, die Zuhörer auf die Reise mitgenommen.
Dabei wird im Mantel des Elektronischen situativ auf unterschiedlichste Musikrichtungen zugegriffen, konstruiert, dekonstruiert und rekonstruiert.

Die Sängerin Juliana da Silva hat die Maximal-Gäste schon bei der 116. Jazz Night überzeugt. Nach zwei Jahren präsentiert sie nun am Freitag, dem 24. März, mit ihrem Landsmann und Gitarristen Geovany da Silveira brasilianische Musik im Duo. Ihre musikalische Reise führt durch Brasilien – von São Paulo im Süden, dem Geburtsort Juliana da Silvas bis Salvador da Bahia, von der Küste bis ins Hinterland von Minas Gerais, der Heimat von Geovany da Silveiras. Das Ergebnis ist ein imposanter Mix aus Bossa Nova, Samba und Tropicalismo, der auch Eingang in das neue gemeinsames Album „Brasileirando“ gefunden hat, mit ihrer eigenen Interpretation weitgehend unbekannter brasilianischer Melodien. Lebensfreude mit einem Hauch Melancholie. Einfach schöne Musik und im Maximal Live zu erleben.

Zur nächsten Jazz-Session # 25 am Mittwoch, dem 22. März, lädt die Maximal-Kulturinitiative in die Eisenbahnstraße 13. Die Session wird vom Teriyake Trio mit Jürgen Kerber an der Gitarre, Christos Giannakopoulos am Schlagzeug und Gábor Terebesi  am Kontrabass eröffnet. Das international besetzte Trio widmet sich an diesem Abend u.a einigen Stücken Pat Metheny's bevor die Bühne für die zum Jammen freigegeben wird.
Der Abend hält also mehr als eine Überraschungen bereit. Denn nach der Opener-Band steht die Bühne interessierten Musikern und Musikerinnen zur Verfügung.

Die Fans von Vicki Genfan (git.) und Sally Barker (voc.) haben den Termin längst entdeckt und sichern sich bereits Tickets. Mit der amerikanischen Gitarristin und der britischen Sängerin sind am Freitag, dem 17. März, zwei internationale Ausnahme-Künstlerinnen live auf der Maximal-Bühne zu erleben.
Sally Barker ist eine Musikerin, die schon in den Flower-power bewegten 70ern mit eigenen Songs solo und im Duo in englischen Pubs auftrat und inzwischen von einem bewegten Künstlerleben berichten kann. Von Auftritten im Vorprogramm von Bob Dylan und Robert Plant in den 80ern, von der Gründung ihrer eigenen ausschließlich mit Frauen besetzten Folk Band „The Poozies“ in den 90ern und nach einer längeren Familienphase auch von den Auftritten seit dem Jahr 2000. Auf Anregung ihres Sohnes bewarb sie sich in der britischen „The Voice of UK“ Sendung und überzeugte dort als Mentor Tom Jones, mit dem sie im Jahr 2014 das Finale erreichte.

Seit über drei Jahrzehnten ist die Rodgau-Jazz-Big-Band in Sachen Big Band Jazz aktiv. Charts von Altmeistern wie Count Basie, Maynard Ferguson oder Thad Jones stehen ebenso auf den Notenblättern wie neuere Kompositionen von Pat Metheny, Axel Schlosser und Bert Joris. Ihren besonderen Sound präsentiert die RJBB mit ihrem ungewöhnlichen Konzept ohne Dirigent und hierarchische Leitung am Montag, dem 13. März, auf und um die Maximal-Bühne herum. Denn alle Saxophone, Trompeten, Posaunen, Gitarre/Bass, Keyboard und Harald Heinl am Schlagzeug passen nicht auf die Bühne. Nirgends kommt man  dichter ans Gebläse.