Veranstaltungshinweise



Nach einem furiosen Jubiläums-Open-Air im Rodau Park am 10. August mit phantastischen Musikern, beeindruckenden Bands, einigen weiteren musikalischen Überraschungen und vielen Gästen folgt mit der 150. Jazz Night ein weiteres kleines Jubiläum.

Doch zunächst sind am Freitag, 06. September, drei junge Australierinnen aus Adelaide zu Gast im Maximal. Die Schwestern Georgia, Ella und Clara Germein sind mit Musik aufgewachsen und stehen seit neun Jahren zusammen auf der Bühne. Die Lead-Sängerin Georgia am Piano und an der Gitarre, schreibt auch die Songs. Clara am Schlagzeug spielt ebenfalls Gitarre. Ella spielt Bass und elektrisches Cello. Im Maximal waren die Germeins 2013 zu Gast. Zwischenzeitlich waren sie im Vorprogramm von Phil Collins, oder auch im ZDF-Fernsehgarten zu sehen.
Im September sind sie auf Stippvisite zu zwei Auftritten in Deutschland. Eine davon ist die Maximal-Bühne in Rodgau/Jügesheim.

Thomas Langer‘s Jazz Night gehört inzwischen sicherlich zu den zu den beständigsten und renommiertesten Musikreihen in Hessen. Bereits in den 90er Jahren ludt Langer Musiker und Musikerinnen zu unregelmäßigen Sessions auf die Maximalbühne. Daraus entstand die Idee einer festen Reihe, die seit 2001 unter dem Titel „Jazz Night“ stattfindet. Zum 150. Unikate-Konzert am Samstag, 07. September, hat Langer junge Talente der Region eingeladen. Mit dabei sind Jan Iser (d), und Dario Schüler (sax), Niko Huber (g), Alexander Köper (g), Tim Neckermann (g), Sebastian Class (bass), Cara Pfau (voc). Die Jazznights werden unterstützt durch das Autohaus brass Rodgau.

Am Freitag, 13. September, gibt es im 9er Pack s Rhythm & Blues für Feinschmecker. Ein gehäufter Löffel Soul mit etwas Funk wird fein abgerundet mit einer Prise Rock, wobei ein dreiköpfiger Bläsersatz einheizt und für die richtige Temperatur sorgt. So in etwa lautet das Rezept von Soulfever mit Stefan Hautschek (tenorsax, keyboard), Thorsten Klein (alto sax), Nils Helfrich (trumpet), Jens Krause  (bass), Bax de Houde (drums), Andreas Sattler (guitar), Annette Schneider-Kilian, Nicole Pumm (vocals) und Manfred Schulze (vocals, keyboard, harp).

Das Teriyake Trio wird am Mittwoch, 18. September, die Jazz-Session im Maximal eröffnen. Das international besetzte Trio besteht aus Jürgen Kerber an der Gitarre, Christos Giannakopoulos am Schlagzeug und Gábor Terebesi am Kontrabass und widmet sich an diesem Abend u.a. Pat Metheny. Im Anschluss bietet die offene Bühne wieder Möglichkeiten für spontane Improvisationen mit jazzigen Standards. Infos für interessierte Musiker/innen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Peter Finger gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Fingerstyle-Gitarristen und Komponisten für Gitarrenmusik. Ihm gelingt die perfekte Harmonie von Virtuosität, Musikalität und Komposition. Sein musikalischer Kosmos zeugt von profunder Kenntnis der Musikgeschichte wie der zeitgenössischen Strömungen. So werden Zuhörer möglicherweise an die Klangsprache Debussys, Ravels oder Strawinskys erinnert und doch gleichzeitig rockige und jazzige Elemente in der Musik entdecken. Der zudem kenntnisreiche und kurzweilige Musikgeschichtenerzähler ist am Freitag, 20. September, live im Maximal zu erleben.

Der Musiker Heinz Ratz ist seit Jahren mit seiner Band Strom & Wasser unterwegs. Er wirbt mit seinen Konzerten für Vielfalt und Toleranz und bezieht engagiert Position gegen Fremdenfeindlichkeit und Extremismus. Bereits 2011 hat er Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland besucht, dort Musiker getroffen und dazu aufgerufen Musikinstrumente für sie zu spenden. An dieser Aktion hatte sich damals auch die Maximal Kulturinitiative beteiligt. Mit Konstantin Wecker hat Heinz Ratz ein „Büro für Offensivkultur“ gegründet und bildet damit „eine musikalische Eingreiftruppe für Menschlichkeit und Demokratie“. Mit 100 Konzerten in 100 Städten und seinem Ska-Punk-Polka-Randfiguren-Walzer-Rock sammelt er mit seiner Band Spenden für existenziell bedrohte Jugendzentren und Kultureinrichtungen, um deren Erhalt zu sichern.

Am Freitag, 27. September, ist wieder Rate-Runden-Zeit: Beim Pubquiz stellen sich Teams den Fragen der Moderatoren und stellen bereits mit ihren originellen Namen ihren Sinn für Humor unter Beweis. Aktuelle Gruppensieger sind die „Good vibes“, Rundensieger beim Mai-Quiz waren „Die Gefangenen des Grenadiers“. Außerdem dabei sind „Bis der Salat kommt“, die „Er&Sie-Raterie“, „Durchzug“, „Shock out Giesem“ und einige mehr. „Schwarm-Wissen“ und Teamgeist sind gefragt. Im Fünfer-Team geht es darum, sich auf die richtige Antwort zu einigen. Aktuell ist noch ein Tisch zu vergeben. Wer Interesse hat und einen kurzweiligen Rateabend verbringen will meldet sich bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Mit 25 Jahren ist die Maximal Kulturinitiative ein vergleichsweise junger Rodgauer Verein mit einem für die damalige Zeit sehr ungewöhnliche Gründungsziel: der „Förderung des kulturellen Lebens in Rodgau“. Dieses Ziel wird damals wie heute begeistert und ausdauernd betrieben mit einem Schwerpunkt bei der Musik wie schon zur Gründungszeit. Denn auch damals gab es bereits eine sehr lebendige Musikszene, jedoch kein Forum dafür. Die Zeit war reif, selbst initiativ zu werden und eine Bühne zu schaffen

Seither dürften gut 2.000 Veranstaltungen zusammen gekommen sein mit einer geschätzten Besucherzahl von über 50.000 Gästen. Rein statistisch wäre damit jeder in Rodgau schon mindestens einmal bei einer Maximal-Veranstaltung gewesen. Viele der Gäste kommen aber gar nicht aus Rodgau. Ähnlich verhält es sich mit dem Maximal-Kulturprogramm. Neben den Vertretern der regionalen Musikszene finden Künstler, aus Deutschland, Europa und der gesamten Welt im Maximal ihr Publikum.

Die Bühne ist allerdings nach wie vor ein Forum für die lokalen und regionalen Musiker und Bands. Ihre Anerkennung und Verbundenheit mit der hiesigen Musikszene belegt auch das Jubiläumsprogramm der Kulturinitiative. Fast 40 Musikerinnen und Musiker sind beim 25 jährigen Jubiläum Open-Air-Festival im Rodau Park dabei. Womit beide Seiten ihre gegenseitige Verbundenheit bezeugen.  

 

Als sich vor gut einhundert Jahren aus dem Jazz der Swing entwickelte wurden die Bands größer und es entstanden Big Bands mit ganzen Bläsersektionen. Dass im Rodgauer Maximal auch die volle Big Band Besetzung möglich ist, hat bereits die RJBB eindrucksvoll bewiesen. Am Mittwoch den 26. Juni wird die 18-köpfige Swing Company aus Büdesheim die Jazz-Session im Maximal eröffnen. Sie führt quer durch die Welt des Swing und Big Band Jazz. Der Kontakt entstand über den Rodgauer Trompeter Roger Pech und den Frankfurter Bassisten Gabor Terebesi. beide Mitglieder der Swing Company und in diversen Formationen unterwegs. Das Programm der Swing Company umfasst Stücke von Glenn Miller, Duke Ellington und der Count Basie Band bis hin zu modernen Titeln von Herbolzheimer und Dobschinski. Die Besetzung besteht aus vier Trompeten, vier Posaunen, fünf Saxophonen sowie Rhythmusgruppe und Gesang. Nach der Opener Band steht die Bühne dann weiteren interessierten Jazz-Musikern und Musikerinnen zur Verfügung.
Reservierung wird empfohlen!

 

Wenn der Sommer in Rodgau einzieht und die Temperaturen so langsam an die Swamps in Lousiana erinnern, bietet die Kulturinitiative Maximal intensive Eindrücke aus der reichhaltigen musikalischen Kultur des Bayou State.
Der gebürtige Amerikaner Helt Oncale lädt im Maximal zu einem Streifzug quer durch die reichhaltige musikalische Kultur Louisianas ein. Er erzählt seinen Zuhörern Geschichten aus seiner Heimat, beschreibt das bunte Treiben in den Städten,singt von den Alten draußen in den Swamps und Bayous, besingt Hoffnungen, Sehnsüchte, Freud und Leid, immer dem „boundless Spirit of Louisiana“ auf der Spur. Dabei begleitet er sich selbst auf verschiedenen Instrumenten (Gitarre, Fiddle, Mandoline, Banjo), die er mit souveräner Meisterlichkeit beherrscht.

 

Einen Mix aus Blues und Folk präsentieren Fingerprints am Samstag, 15. Juni, auf der Maximal-Bühne in Rodgau. Einen großen Teil des Programms bestreitet das Trio mit eigenen Kompositionen. Stücke im Fingerstyle und Flatpicking, akustische und elektrische Gitarren und eine Dobro für den klassischen Mississippi Blueston. Karin Kraft ist die ausdrucksstarke und wandlungsfähige Stimme des Trios. Martin Kurz und Hans Matter begeistern an ihren Gitarren.