Veranstaltungshinweise



Das Quartett Avesto kommt aus Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans, das mit historischen Städten wie Samarkant oder Taschkent an der Sagen umwobenenen Seidenstraße liegt. Entlang dieser Route wurden schon vor über 2.500 Jahren Waren und Kulturgut zwischen Asien und Europa ausgetauscht.

 

Der Kulturaustausch erfolgt neuerdings auch mit Rodgau, dessen Kulturpreisträger Thomas Langer gern gesehener Gast des Duschanbe Jazz-Festivals ist. Am Samstag, 25. Januar, gibt es nun einen Gegenbesuch. Avesto, die Band um Jasur Khalilov (kb), bringt eine spannende Legierung weltmusikalisch-jazziger Rhythmen und Harmonien aus dem rund 6.000 Kilometer entfernten Hochgebirgsland ins Maximal. Komplettiert wird das Quartett durch die Sängerin und Solistin Tahmina Ramazanova (voc) mit ihrer einzigartigen Stimme, dem Bassisten Jafar Khalilov und Schlagzeuger Timur Nurlobekov. In Rodgau ist am Abend selbstverständlich auch der Jazz-Gitarrist Thomas Langer mit dabei.

 

Avesto verbindet modernen Jazz mit orientalischer Musiktradition. Der Band gelingt es, indische, arabische, afrikanische Einflüsse mit lateinamerikanischen Rhythmen und Jazz zu verschmelzen. Sie hat bereits mehrere Alben aufgenommen und Preise und Auszeichnungen erhalten.

 

In Rodgau präsentiert Avesto ein exklusives Programm, das neben neuen Kompositionen auch Lieder aus der reichen tadschikischen Musikkultur beinhaltet.

 

Sa. 25.01.2020: Avesto aus Tadschikistan
Veranstaltungsort: Maximal / Eisenbahnstr. 13, 63110 Rodgau
Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Abendkasse: 16 € / Vorverkauf: 14 € / Mitglieder: 12 €
Zur Online-Reservierung

Sound:

 



Tango ist viel mehr als „eins-zwei Wiegschritt“. Der argentinische Komponist und Bühnenautor Enrique Santos Discépolo ist Urheber der ebenso schönen wie gängigen Definizion „Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“.

Der Tango ist Melodie und Melancholie, Tanz und Trauer, Poesie und Passion und für so unterschiedliche Länder wie Argentinien und Finnland so etwas wie „Nationalmusik“.

Entstanden ist der Tango Argentino Ende des 19. Jh. in den von europäischen Einwanderern besiedelten Armenvierteln von Buenos Aires aus der Volksliedtradition. In der Sehnsucht und Melancholie der Musik findet sich die Gefühlslage der Texte wieder: die Beschreibung des sozialen Elends ebenso wie die Hoffnung auf Befreiung aus ihr, die Intimität der Liebe ebenso wie die im Alkohol ertränkte Verzweiflung ihres Scheiterns.
Mit dem Komponisten Astor Piazzolla erfährt der Tango ab der Mitte des 20. Jh. eine Erneuerung und Wiederbelebung, die ihn weltweit Tango Nuevo  salonfähig macht.

 

Stefan Weilmünster (Alt- und Sopransaxophon) und Thomas Humm (Akkordeon) haben für ihr Programm vor allem Kompositionen von Astor Piazzolla ausgewählt: z.B. das sonore „Contrabajeando“, das tieftraurige „Adios Nonino“ und die melancholische Ballade „La fortezza dei grande perché“, um nur einige zu nennen. Ergänzt wird die Musik durch eigens neu übertragene Texte des Autors  Hermann Heiser.

Fr. 24.01.2020: TangoTango – Poesie & Passion
Veranstaltungsort: Maximal / Eisenbahnstr. 13, 63110 Rodgau
Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Abendkasse: 16 € / Vorverkauf: 14 € / Mitglieder: 12 €
Zur Online-Reservierung

 

Eine Rodgau-Premiere auf der Maximal-Bühne gibt es am Samstag, 18. Januar, mit dem „Ali Neander Organ Quartett“. Furiose Instrumentalnummern, atmosphärische Balladen, funkiges und spaciges, vorwiegend aus eigener Feder und ein paar verwegene Cover-Versionen hat der Monotones-Gitarrist Ali Neander im Koffer. Zusammen mit Ralf Gustke, einem der profiliertesten deutschen Drummer überhaupt, mit Robert Schippers aus Mannheim an der Orgel und der phantastischen Sängerin Caro Trischler aus Mainz geht ein klassisches Jazz-Orgeltrio mit kongenialer Gesangsunterstützung an den Start. Die Stücke aus der Feder Neanders „klingen ein bisschen so, als hätten Tony Williams Lifetime und Rickie Lee Jones eine CD zusammen aufgenommen“ – sagt Ali .... Lässt sich am kommenden Samstag überprüfen. Einfach vorbei kommen.

 

Für die Kunst der Magie gibt es viele Bezeichnungen: Zauberer, Magier, Illusionist, Zauberkünstler… Harry Keaton fühlt sich mit den Bezeichnungen Magier bzw. „Magic Man“ am wohlsten. Er ist Künstler mit Leidenschaft und ein Entertainer aus Berufung. Seine Bandbreite und Flexibilität sind beachtlich. 2019 hat er sofort bei seinem ersten Auftritt in Las Vegas als Sieger bei der TV-Show „Fool us“ abgeräumt. Nun verzaubert er am Freitag, 17. Januar, ohne großen Bühnen-Schnickschnack das Maximal-Publikum mit seiner Kunst. Naturgesetze? Was kümmert es den Magier?! Er schlägt charismatisch diesen Gesetzen ein Schnippchen. Auch die Zuschauer entdecken ihre eigenen ungeahnten Fähigkeiten. Die Magie ereignet sich spielerisch, fast nebenbei – als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt. Keaton‘s Lust an der Magie wirkt hochgradig ansteckend.

 Veranstaltungsprogramm im Maximal im Februar 2020