Veranstaltungshinweise

 

„Wir haben uns sehr auf das Konzert im Maximal gefreut. Jetzt machen wir das Beste daraus, auch wenn wir das Publikum sehr vermissen,“ sagt Christian Massoth, Saxophonist der Lucky Charms. Alle Bandmitglieder nicken zustimmend. „Seit Monaten zum ersten mal wieder auf einer Bühne zu stehen, fühlt sich gut an“, bestätigt Band-Sängerin Claudia Bamberger.  

Das Quintett der „Lucky Charms“ besteht aus Claudia Bamberger (voc), Christian Massoth (sax), Bernhard Lehner (piano), Gábor Terebesi (kontrabass) und Heinz Walter (drums). Für das virtuelle Konzert auf der Maximal-Bühne haben die vier Instrumentalisten mit ihrer virtuosen Sängerin ein „Corona-Spezial“ ausgearbeitet. Mit einer ausgewogenen Mischung aus bekannten Jazzklassikern und zeitlosen Popsongs mit einer Prise funkigem Groove präsentieren immer drei aus dem Quintett insgesamt neun Sofa-taugliche Musikstück aus ihrem Programm mit Jazz-Standards und einer Komposition (Baby Girl) aus der Feder von Christian Massoth.

 

Noch immer sind öffentliche Live-Konzerte mit Publikum nur sehr eingeschränkt möglich. Deshalb wurde das Konzert auch diesmal wieder vorab auf der Maximal-Bühne – mit gebührendem Abstand – unter live Bedingungen eingespielt und aufgezeichnet. Gesendet wird der 45 minütige Live-Stream am Freitag, 5. Juni, um 20:00 Uhr zur klassischen Jazz Night Zeit auf dem Maximal-Youtube-Kanal. Diesmal hat Thomas Langer den Gitarristen Niko Huber eingeladen. Mit zwei elektrischen Gitarren widmen sich die beiden Künstler unter anderem Musiktiteln von Metheny, Chick Corea, McCartney und auch Gastgeber Thomas Langer.

 

Auch nach den Corona Lockerungen sind im Maximal noch keine Live-Konzerte möglich. So ganz wollen wir jedoch darauf trotzdem nicht verzichten. Deshalb haben wir am kommenden Samstag, 23. Mai, ab 20 Uhr Aroha zu Gast. Das Duo spielt ohne Publikum live auf der Maximal-Bühne und für euch online am Bildschirm.

 

Die Corona-Pandemie hat das kulturelle Leben nahezu außer Kraft gesetzt. Alle Live-Clubs sind geschlossen und die meisten existenziell gefährdet. Die Menschen brauchen jedoch die Kunst und die Musik. Sie sind „Systemrelevant“, auch wenn zur Zeit ein anderer Eindruck vorherrscht. Oder kann sich jemand ernsthaft ein Leben ohne Musik vorstellen? Live-Musik ist dabei der fruchtbare Nährboden für viele andere kulturellen Bereiche. Ohne Musik kein Theater, keine spannenden Filme, keine Werbung.

 +++ wegen der Corona-Pandemie abgesagt +++ 

Emil Mangelsdorff, 1925 in Frankfurt am Main geboren und unter den Bedingungen des Nazisystems herangewachsen, musiziert und berichtet in seiner lebhaften und humorvollen Gabe von den Erfahrungen und Erlebnissen des Jugendlichen Emil, der seine Leidenschaft zum Jazz entdeckt und entschlossen ist, Jazzmusiker zu werden.